Microsoft hat offiziell einen Fehler bestätigt, der das Windows Subsystem for Linux (WSL) betrifft.
Probleme mit WSL und VPN
Die Netzwerkverbindung in WSL bricht ab, wenn der sogenannte „Mirrored Networking Mode“ in Kombination mit bestimmten Drittanbieter-VPNs genutzt wird. Nutzer erhalten die Fehlermeldung „No route to host“. Dienste wie GitHub sind dann innerhalb der Linux-Umgebung nicht mehr erreichbar. Betroffene Apps sind unter anderem der Cisco Secure Client (ehemals AnyConnect) und OpenVPN.
Ein Fix wird erst für den nächsten Patchday am 13. Januar 2026 erwartet. Privatnutzer (Home/Pro) ohne spezielle Netzwerk-Konfigurationen sind davon meist nicht betroffen.
„Weißes Blitzen“ im Datei-Explorer
Obwohl Microsoft mit diesem Update eigentlich einen Fehler beheben wollte, der beim Öffnen von Dialogen wie der Löschbestätigung im Dunkelmodus weiße Blitze verursachte, ist das Problem nicht vollständig gelöst. Die Blitze beim Öffnen der Startseite oder Galerie wurden durch das Update behoben. Wenn man jedoch einen neuen Tab öffnet, blitzt das Fenster weiterhin kurz weiß auf, da die Oberfläche neu gerendert wird.
Allgemeine Installationsprobleme
Wie bei fast jedem monatlichen Update berichten einige Anwender von Fehlermeldungen während des Installationsvorgangs, wobei es sich hierbei offenbar um Einzelfälle handelt und kein flächendeckendes Problem darstellt.
Fazit
Das Update ist für die meisten Nutzer sicher, aber Entwickler, die intensiv auf WSL und VPN angewiesen sind, sollten vorsichtig sein. Ein offizieller Patch für das Netzwerkproblem folgt erst im neuen Jahr.
