Niemand will Microsofts minderwertige KI-Produkte kaufen oder nutzen

Trotz massiver Investitionen und aggressiver Markteinführungen verzeichnet Microsoft eine unzureichende Nachfrage nach seinen KI-Angeboten. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass interne Verkaufsziele für Azure AI-Produkte revidiert werden mussten, was auf eine generelle Zurückhaltung der Kunden bei der Nutzung der KI-Tools von Microsoft hindeutet.

Kritik an Produktqualität und Strategie

Die zentrale Kritik richtet sich gegen die wahrgenommene mindere Qualität und den unreifen Zustand vieler Microsoft-KI-Funktionen, die man bestenfalls als halbfertig beschreiben kann. Durch die Einführung unausgereifter Merkmale, insbesondere im Bereich von Copilot in Microsoft 365, riskiert das Software-Unternehmen den Produkten eine ähnliche Reputation wie dem früheren Internet Explorer zu verleihen. Die Unternehmensstrategie unter CEO Satya Nadella, schnell Technologietrends zu verfolgen, kann man als „Veröffentlichen Sie es jetzt, korrigieren Sie es später“-Mentalität kritisieren. Diese Fokussierung auf kurzfristige Aktionärsstimmung anstelle einer sorgfältigen Produktentwicklung führt zu einer zunehmenden Unzufriedenheit bei den Nutzern.

Wettbewerbssituation und Abhängigkeiten

Gleichzeitig verzeichnet der Hauptkonkurrent Google mit seiner Gemini-Plattform deutliche Zugewinne bei den Marktanteilen. Google wendet eine durchdachtere und ganzheitlichere Herangehensweise an, denn das Unternehmen kontrolliert die gesamte technologische Kette, einschließlich eigener Tensor-Servertechnologie. Im Gegensatz dazu ist Microsoft in hohem Maße von externen Partnern abhängig, insbesondere von NVIDIA für die Rechenzentrumshardware und von OpenAI für die Sprachmodelle. Diese tiefe Verflechtung mit OpenAI ist ein echtes Problem, da auch OpenAI selbst mit intensivem Wettbewerb und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert ist.

Ausblick

Microsofts Zukunft ist in vielen Bereichen ungewiss. Die Windows-Plattform hat zum ersten Mal die Marke von 70% Marktanteil unterschritten, ein historisches Tief. Die Akzeptanz von Windows 11 ist verhalten. Die vielen Bugs, unausgereifte AI-Integrationen und die inkonsistente Benutzererfahrung treiben die Leute massenweise zu Linux oder macOS. Die Xbox ist in der aktuellen Konsolengeneration ein Flop. Der Strategiewechsel zum reinen Spiele-Publisher und die „Alles ist eine Xbox“-Kampagne sind nur eine Ablenkung davon, dass man auch in diesem Bereich versagt hat und den Konsumenten nicht bedient hat. Unternehmen oder Behörden mit entsprechender IT-Kompetenz migrieren auf alternative Office-Pakete wie Libreoffice oder OpenOffice. Das einstige Software-Imperium bröckelt täglich.

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