Microsoft hat seine offizielle Dokumentation der von Windows 11 unterstützten Prozessoren überarbeitet, was jedoch zu erheblicher Verwirrung bei vielen Menschen führt.
Das Wesentliche
Die aktualisierte Intel-Prozessorliste nennt nun nur noch Prozessorserien (z.B. „Intel Core i7 14. Generation“) statt einzelner Modelle.
Diese Änderung führt zu Inkonsistenzen: Der Intel Core i7-7820HQ (Surface Studio 2) ist offiziell unterstützt, erscheint aber nicht mehr in der Liste. Die Intel Celeron 3000-Serie wird als unterstützt aufgeführt, obwohl von 10 Modellen nur der Celeron 3867U tatsächlich kompatibel ist.
AMD- und Qualcomm-Listen bleiben unverändert und führen weiterhin einzelne Prozessoren auf, aber die neuesten Prozessoren wie Snapdragon X Elite und AMD Ryzen 9000 fehlen in den Listen.
Microsoft erklärt, dass später veröffentlichte sowie zukünftige Prozessorgenerationen, die denselben Prinzipien entsprechen, als unterstützt gelten, auch wenn sie nicht ausdrücklich aufgeführt sind. Die Prozessorliste spiegelt zwischen den Aktualisierungen möglicherweise nicht die aktuellsten Angebote der Prozessorhersteller wider. Aktualisierungen der Prozessorlisten erfolgen bei jeder nachfolgenden allgemeinen Verfügbarkeit von Windows.
Na, dann ist ja alles klar. Wer es wissen will, findet auf dieser Seite eine Liste der unterstützten Intel-Prozessoren. Die Liste für AMD finden Sie hier, die für Qualcomm hier.
Fazit
Diese Umstellung kann insbesondere weniger erfahrene Nutzer mit älterer Hardware verwirren und erschwert die Überprüfung der Windows-11-Kompatibilität erheblich.
