Während große Unternehmen weiterhin massiv in KI investieren und diese als „Zukunft der Innovation“ anpreisen, zeigt eine aktuelle Studie eine wenig überraschende Entwicklung: Die Bezeichnung „KI-gestützt“ schreckt Kunden tatsächlich ab.
Diese Studie des Journal of Hospitality Marketing & Management untersucht, wie die Erwähnung von künstlicher Intelligenz in Produktbeschreibungen die Kaufabsichten der Verbraucher beeinflusst. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass eine solche Offenlegung die Kaufbereitschaft verringern kann, insbesondere wenn das emotionale Vertrauen gering und das wahrgenommene Risiko hoch ist.
Das Wesentliche
Eine KI‑Kennzeichnung reduziert das Verbrauchervertrauen über Produktarten und Altersgruppen hinweg. Verbraucher assoziieren KI mit Risiko, Fehlern, Halluzinationen und missbräuchlicher Nutzung, was zu Skepsis führt. Vertrauen wird zerstört, wenn KI die hohen Erwartungen an Fehlerfreiheit nicht erfüllt. Emotionales Vertrauen wird durch Angst vor dem Unbekannten und negative Darstellungen der KI untergraben. Die mangelnde Transparenz beim Umgang mit KI‑Daten schwächt das Vertrauen in etablierte Marken. Menschlich erstellten Inhalten wird generell stärker vertraut.
Fazit
Die Studie kommt zu dem Schluss, dass menschlich erstellte Inhalte zunehmend höher bewertet werden als KI-generierte Inhalte, sowohl von Verbrauchern als auch von Suchmaschinen wie Google. Jeder Unternehmer, der seine Leistungen KI-frei erbringt, sollte dies durchaus hervorheben, um menschliche Erstellung zu signalisieren und das Vertrauen der Verbraucher zu stärken.

