Jensen Huang, der CEO von NVIDIA, hat eine Debatte ausgelöst, indem er andeutete, dass eine „Gott-KI” theoretisch in ferner Zukunft existieren könnte. Er betonte jedoch, dass dies erst in Jahrzehnten oder sogar noch später der Fall sein werde.
Huang beschreibt „God AI“ als KI-System, das menschliche Sprache, Genomik, Molekularbiologie, Proteine, Aminosäuren und Physik auf höchstem Niveau verstehen kann. Er stellt klar, dass dieses Konzept in Bezug auf Umfang und Zeitrahmen „biblisch“ oder „galaktisch“ ist. Es wird nicht nächste Woche, nächstes Jahr oder sogar in diesem Jahrzehnt Realität werden.
Derzeit sind weder ein Unternehmen noch ein Forscher auch nur annähernd in der Lage, ein solches KI-System zu entwickeln.
Huang betont, dass die Welt nicht auf „God AI“ warten sollte, um Fortschritte zu erzielen, da Unternehmen bereits jetzt aktuelle KI-Technologien integrieren müssen. Seine Kommentare folgen auf Joe Rogans Behauptung aus dem Jahr 2025, Jesus könnte als KI zurückkehren, sowie auf Bill Gates‘ jüngste Warnungen vor den Risiken des KI-gestützten Bioterrorismus.
Die Vorhersage hat im Internet gemischte Reaktionen hervorgerufen. Während einige darin einen Werbegag des Unternehmens sehen, betrachten andere sie als beunruhigenden Einblick in die mögliche Zukunft der KI.
Fazit
Huang verdeutlicht in seinen Aussagen, wie führende Vertreter der KI-Branche langfristige Narrative über künstliche Intelligenz prägen. Gleichzeitig betonen sie die Bedeutung der kurzfristigen Integration und Entwicklung von KI, obwohl sie anerkennen, dass eine wirklich transformative „Gott-KI“ weit über die derzeitigen Fähigkeiten hinausgeht. PR und Marketing Bullshit in Reinform. Lasst Euch nicht von diesen Aussagen verängstigen oder beeinflussen. Lest mein Buch und ihr wisst, das KI weder denken, schlussfolgern, noch irgendetwas erschaffen kann. Und mit Gott hat KI mal so gar nichts gemeinsam.

