HP will bis zu 6000 Mitarbeiter entlassen und durch KI ersetzen

HP will im Rahmen seines KI-Einführungsplans bis zu sechstausend Mitarbeiter entlassen und eine neue Runde von Kosteneinsparungen einleiten.

HP setzt verstärkt auf KI

HP Inc. hat in Verbindung mit seinen Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 einen neuen Kostensenkungs- und Automatisierungsplan vorgestellt. CEO Enrique Lores kündigte an, das Unternehmen werde bis zu 4.000 – 6.000 Stellen abbauen und vermehrt KI in Produktentwicklung, Kundendienst und operativen Prozessen einsetzen. Das Ziel ist es, innerhalb von drei Jahren rund eine Milliarde US-Dollar an Einsparungen zu erzielen. Die Maßnahme baut auf einem zuvor begonnenen Sparprogramm auf und soll die Profitabilität des Unternehmens verbessern.

Finanziell riefen die Q4-Ergebnisse von HP gemischte Reaktionen hervor. Einzelne Segmentergebnisse und Kennzahlen zeigten Schwächen. Die Führung betonte aber strategische Prioritäten wie margenstarke Produkte und Investitionen in KI-getriebene Automatisierung.

Analysten und Marktteilnehmer reagierten kritisch auf den Stellenabbau

Analysten und Marktteilnehmer wiesen darauf hin, dass Personalabbau kurzfristig die Kosten senken könne, langfristig aber Risiken für Innovation, Servicequalität und Reputation berge. In der Berichterstattung wurden auch Bedenken geäußert, dass KI als Begründung für Einsparungen dient, die sowieso geplant waren.

Fazit

HP setzt verstärkt auf KI und operative Rationalisierung, plant umfangreiche Entlassungen zur Kostensenkung und signalisiert, dass dies die Profitabilität sichern solle. Zugleich gibt es Skepsis hinsichtlich langfristiger Folgen für Unternehmen und Beschäftigte.

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